In Waren (Müritz) geht es ab Februar 2020 weiter mit der zweiten Untersuchungswelle

Einladungen zur NAKO-Folgeuntersuchung

Einladungen zur NAKO-Folgeuntersuchung

Nach dem Umzug des temporären Studienzentrum aus Neustrelitz im Januar 2020 wird es ab Februar 2020 in Waren (Müritz) in die zweite Runde von Deutschlands größter Gesundheitsstudie NAKO in Mecklenburg-Vorpommern gehen.

Ab Anfang Januar 2020 erhalten alle 4.920 Warener Teilnehmenden der NAKO-Erstuntersuchung erneut einen grünen Brief.

 

 


 

Die rege Teilnahme ist sehr wichtig für die Aussagekraft der Forschungsergebnisse. Der persönliche Einsatz jedes einzelnen Teilnehmers ist für den langfristigen Erfolg der Gesundheitsstudie ausschlaggebend. Wir sind sehr stolz und dankbar, dass die Bevölkerung die NAKO-Studie so stark unterstützt, hebt Prof. Dr. Henry Völzke hervor. Insgesamt wurden im Rahmen der Erstuntersuchungen in 18 Studienzentren bundesweit mehr als 200.000 Bürger und Bürgerinnen zwischen 20 und 69 Jahren untersucht.

Folgeuntersuchungen sollen gesundheitliche Veränderungen aufzeigen
In der Mecklenburgischen Seenplatte haben wir als NAKO-Untersuchungsteam ein Hauptzentrum in Neubrandenburg sowie wiederum zeitweise nacheinander Standorte in Neustrelitz, Waren (Müritz) und Demmin. „Mit diesem Angebot vor Ort möchten wir die Wege verkürzen und so die Teilnahme an der NAKO erleichtern“, betont Projektleiterin Dr. Sabine Schipf.

Das Studienzentrum in Waren wird sich in der Richterstraße 18a (1. Obergeschoss) befinden. Es wird voraussichtlich bis Dezember 2021 für die Teilnehmenden zur Verfügung stehen. „Die Teilnehmenden erwartet auch in der zweiten Runde ein umfangreiches Programm an medizinischen Untersuchungen. Wir hoffen daher, dass viele Chefs und Unternehmer im Rahmen der Initiative ‚Arbeitgeber unterstützen die NAKO‘ die Teilnahme mit einer Freistellung aktiv unterstützen“, so Sabine Schipf. Entsprechende Teilnahme-Bescheinigungen für den Betrieb werden im Studienzentrum ausgestellt.

Hier ein kleiner Einblick in das Studienzentrum Waren (Müritz)

Die derzeit laufende Auswertung der umfangreichen Studiendaten aus der ersten Untersuchungswelle von 2014 bis 2018 wird bereits einige Zwischenergebnisse zur Häufigkeit und Entstehung von Zivilisationserkrankungen erbringen. Jedoch nur durch eine langfristige Beobachtung des Gesundheitszustandes aller Teilnehmenden und die Erfassung möglicher gesundheitlicher Veränderungen kann die Entstehung von beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Zuckerkrankheit oder Krebserkrankungen besser verstanden werden.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Waren!